Kräuterzubereitung

Kräuterzubereitung

 

 

1. Kräuter für Hunde pure Zugabe

Die einfachste Variante der Kräuter-Gabe ist das überstreuen der Kräuter über das Hundefutter. Bei fettlöslichen Kräutern ist eine Gabe von Öl z.B. Lachs-Öl oder Hanf-Öl.

 

2. Sud

Für einen Sud übergießt man die Kräuter für Hunde mit heißem Wasser. Das Ganze sollte dann mindestens 15 Minuten stehen gelassen werden.  Den abgekühlten Inhalt über das Futter geben (also die ganze Kräuter-Matsche).

 

3. Aufguss

Für einen Aufguss übergießt man die Kräuter mit heißem Wasser. Das Ganze lässt man dann 8 bis 15 Minuten ziehen. Anschließend wird abgeseiht. Die Zubereitungszeit ist von Heilpflanze zu Heilpflanze unterschiedlich. Viele Kräuter für Hunde enthalten ätherische Öle. Damit die Heilkraft mit dem Dampf nicht verloren geht, lässt man den Aufguss zugedeckt ziehen.

 

4. Abkochung ( Dekokt)

Hierbei werden harte Pflanzenteile wie Hölzer, Rinden oder Wurzeln, die langsam lösliche Stoffe enthalten, mit kaltem Wasser angesetzt, langsam erhitzt und für mindestens 10 bis 15 Minuten aufgekocht.

 

5. Kaltauszug (Mazerat)

Die Zubereitung eines Kaltauszuges dauert länger. Bei bestimmten Heilpflanzen würde die Heilkraft durch Hitze verloren gehen, daher wird ein Kaltauszug hergestellt. Zu den Kräutern wird kaltes Wasser hinzugefügt. Dann lässt man das Ganze über mehrere Stunden oder am besten über Nacht ziehen. Anschließend seiht man die Flüssigkeit ab und bewahrt sie in einem Glas mit Schraubdeckel auf.

Typische Kräuter für Kaltauszüge z. B.: Badrianwurzel, Hagebutte, Eibisch, Malve, Mistel